BERLIN INTERN DER INFOBRIEF

Asylverfahren steigen weiter stark an; Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute; Normenkontrollrat legt Jahresbericht 2014 vor

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

am gestrigen Donnerstag haben die führenden wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute ihr Herbstgutachten 2014 vorgelegt. Im Ergebnis wird damit gerechnet, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nur noch um 1,3 Prozent und 2015 um 1,2 Prozent wachsen wird. In ihrem Frühjahrsgutachten war noch mit einem Wachstum von 1,9 Prozent in 2014 und 2,0 Prozent in 2015 gerechnet worden.

Das Herbstgutachten zeigt, wie schnell sich die wirtschaftliche Entwicklung auch wieder abschwächen kann. Neben dem schwierigen internationalen Umfeld weisen die Gutachter auch darauf hin, dass Maßnahmen wie Rente mit 63 und Mindestlohn nicht wachstumsfördernd sind, sondern am Ende Arbeitsplätze kosten. Das weitere Vordringen der Terrormilizen des Islamischen Staates sowie die immer noch sehr fragile Lage in der Ukraine zeigen, dass in den nächsten Monaten mit keinen nennenswerten Verbesserungen zu rechnen ist. Deshalb müssen wir unser Augenmerk jetzt auf wachstumsfördernde Maßnahmen richten und zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft vermeiden.

Ihr

Michael Stübgen, MdB
Landesgruppenvorsitzender

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