Aufweitung der Bahnbrücke muss bürgernah diskutiert werden!

01.02.2013 | CDU Stadtverband Hohen Neuendorf

  Gut ist, dass die SVV gestern mit großer Mehrheit unserem Verweisungsantrag zugestimmt hat und das komplexe Thema der Aufweitung der "Bahnbrücke „Karl-Marx-Straße" nun in den zwei Fachausschüssen weiter beraten werden kann. Es sind in den letzten Tagen und Wochen mehr und auch immer wieder neue Fragen aufgeworfen worden als am Ende beantwortet werden konnten. Trotz der Anwesenheit von Vertretern der Deutschen Bahn AG im SPOS konnten zentrale Fragen der Kosten, der baulichen Optionen und deren Folgen, sowie zum Thema Lärmschutz nicht ansatzweise beantwortet werden. Einiges muss von der Verwaltung dringend nachgesteuert und fundiert dargelegt werden. Gleichzeitig wurden die Komplexität und die Unsicherheiten in dieser Entscheidung nochmals klar, die offensichtlich auch die Verwaltung bislang unterschätze.. Alle Bewohner der Niederheide, nicht nur die Anwohner  an der Gleisanlage oder an der Karl-Marx-Straße sind betroffen, und zwar auf mindestens 70 Jahre, denn so lange wird eine Brücke halten.   Die CDU-Fraktion sieht bei diesem zentralen Projekt einen vertiefenden Beratungsbedarf, auch und gerade mit den Bürgern der Niederheide. Das ist gelebte Bürgerbeteiligung. Nach konkreter Akteneinsicht im Januar durch unsere Fraktionskollegen Ulrich Wolf und Dr. Raimund Weiland sahen wir auch keinen Anlass, eine Entscheidung mal ad hoc gestern zu fällen. Es hat uns in keinster Weise wirklich erschlossen, warum wie bisher von der Verwaltung dargestellt, die Entscheidung eilbedürftig sei. Die CDU-Fraktion will sich jetzt die Zeit nehmen, gemeinsam und sachlich ausgewogen den besten Weg für unsere Stadt zu suchen.     Mit freundlichen Grüßen Steffen Apelt