Lärmschutzmaßnahmen könnten in Hohen Neuendorf bald umgesetzt werden

Verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Brandenburg Rainer Genilke MdL und CDU-Kreischef Frank Bommert MdL stehen zum Thema Lärmschutz Rede und Antwort

Rainer Genilke beim CDU Stadtverband Hohen Neuendorf
Rainer Genilke beim CDU Stadtverband Hohen Neuendorf
Hohen Neuendorf. Lärmschutz ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität, insbesondere für eine Stadt wie Hohen Neuendorf, das machte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Brandenburger Landtages, Rainer Genilke, gleich eingangs klar. Denn Hohen Neuendorf ist dreifach von hohem Lärmemmissionen betroffen und das führe zu einer Kommulation der Lärmbelastung. Einmal durch den stark frequentierten Schienenverkehr, darüber hinaus durch die Bundesstraßen B96 und B96a aber auch durch die Autobahnen A10 und A111. Genilke machte aber auch klar, dass für eine erfolgreiche Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen nunmal viele Stellen an einem Strang ziehen müssten und gerade darin neben zu geringen finanziellen Mitteln das Hauptproblem bei der Umsetzung des Lärmschutzes liege. Nach dem Bundeslärmemissionsgesetz liegen in Hohen Neuendorf immerhin vier Schienenstrecken deutlich über dem gesetzlichen Lämschutzgrenzwerten  und stehen bereits nach dem Gesamtkonzept der Lärmsanierung des Bundesverkehrsministerium in den nächsten Jahren zur Lärmschutzsanierung an. Genilke sieht grundsätzlich für diese kleineren Streckenabschnitte gute Chancen für eine baldige Umsetzung der beabsichtigten Lärmschutzmaßnahmen. Oft seien es kleinere Projekte, die eine schnellere Umsetzung finden. Allerdings kommt durch den Streckenausbau Berlin-Rostock auf Hohen Neuendorf auch eine Mehrbelastung des Güter- und des Personenverkehrs zu. Die CDU Hohen Neuendorf wird sich daher dafür einsetzen, um die daraus resultierende Lärmbelastung durch geeignete Mittel zu minimieren. Rainer Genilke will sich nun gemeinsam mit dem CDU-Kreischef Bommert beim Bundesverkehrsministerium dafür einsetzten, dass die Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen in Brandenburg stärker forciert werden sollen.

 

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