Aufschwung am Arbeitsmarkt trotz falscher Weichenstellung in der Arbeitsmarktpolitik des Landes

Schier: Neue Erfordernisse in der Arbeitsmarktpolitik müssen endlich zur Kenntnis genommen werden!

Zu den neuen Arbeitslosenzahlen für Brandenburg und der Kritik der roten Landesregierung an den Mittelkürzungen des Bundes erklärt die arbeitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Roswitha Schier: „Die Kritik der Landesregierung an den Mittelkürzungen ist völlig unangemessen. Brandenburg profitiert maßgeblich von der bundesweiten Dynamik in der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Monate.

Ein zweiter zentraler Grund für sinkende Arbeitslosenzahlen ist die steigende Nachfrage im Land nach geeigneten Arbeitskräften. Damit steht die Arbeitsmarktpolitik vor neuen Herausforderungen. Es gibt zahlreiche unbesetzte Stellen und auch mehr freie Ausbildungsplätze als Ausbildungsplatzsuchende.   Diese Tatsachen werden von der rot-roten Landesregierung völlig ausgeblendet. Sie setzt nach wie vor auf einen uneffektiven, öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (ÖBS). Ein Umdenken ist dringend gefordert.

Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung führt in einer  Studie aus, dass die verschiedenen Formen öffentlich geförderter Beschäftigung keine oder nur sehr punktuell positive Wiedereingliederungswirkungen haben.“ Schier appelliert an Minister Baaske: „Richten Sie Ihre Arbeitsmarktpolitik, für die Sie vor allem EU- und Bundesmittel verwenden, endlich so aus, dass auch zunehmend mehr Langzeitarbeitslosen der Weg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht wird!

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