Diskussionsabend der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Uwe Feiler, MdB

Voller Saal im Hotel an der Havel / Oranienburg

Uwe Feiler,MdB, Anja Hamm und Stephan Raabe
Uwe Feiler,MdB, Anja Hamm und Stephan Raabe
Die Konrad Adenauer Stiftung hatte am Dienstag zu einem Diskussionsabend mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Oberhavel und das Osthavelland, Uwe Feiler (CDU), und der Redakteurin des Oranienburger Generalanzeigers, Anja Hamm, nach Oranienburg geladen. Es gab keinen freien Platz mehr, im Saal des Hotels an der Havel - zu groß war das Interesse an persönlichen Gesprächen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten

 
Durch die Gesprächsrunde führte Stephan Raabe, Landesbeauftragter für Brandenburg von der Konrad Adenauer Stiftung. Die Veranstaltung stieß nicht nur innerhalb der CDU Mitglieder auf großes Interesse - auch politisch Interessierte waren gekommen. So hatte sich beispielsweise eine Rentnerin aus dem Löwenberger Land auf den Weg in die Havelstadt gemacht, um Ihrem gewählten Vertreter einmal persönlich zu begegnen.
 
Schwerpunkte der Diskussionsveranstaltung am Dienstag waren der Wahlkampf vor der Bundestagswahl bis hin zum erfolgreichen Einzug Uwe Feilers in den Bundestag, und letztlich die Ergebnisse des Koalitionsvertrages zwischen den Parteien CDU, CSU und SPD. Die Journalistin Anja Hamm sprach von einem sehr intensiven Wahlkampf, der von Themen wie der Bundes-straße 96 und den hiesigen Wasserstraßen geprägt war.
 
Stephan Raabe wollte es genau vom Bundestagsabgeordneten wissen, und stellte die alles entscheidende Frage: „Herr Feiler, warum haben Sie es geschafft?“. Feiler gab zur Antwort, dass er sich sagte, "wenn nicht in diesem Jahr, wann dann?". Demzufolge ließ der Bundestagsabgeordnete nichts unversucht, um einen per-sönlichen Kontakt zu den Menschen seiner Wahlkreise zu bekommen. Nicht selten stand der Politiker schon morgens um sechs Uhr auf Bahnhöfen, um Flyer mit Informationen zu seiner Person und zur CDU an die Reisenden zu verteilen. Dabei entstanden oftmals kurze, aber gute Gespräche. Aktionen, die dem Politiker zu spontanen Begegnungen verhalfen, ließen seinen Be-kanntheitsgrad enorm steigen. Das erklärt wohl auch die hohe Zahl der Direktstimmen, die Uwe Feiler bekam. Der Politiker verriet, dass er sich zum Ziel gemacht hat, nicht schlecht über Kontrahenten zu sprechen. „Wahlkampf darf ruhig intensiv sein, sollte aber dennoch fair ablaufen.“ Von übermäßig viel aufgestell-ten Wahlplakaten hält der Bundestagsabgeordnete nicht viel. Entscheidend für den Erfolg sei es, „persönlich auf die Menschen zuzugehen.“

Während des Gesprächs wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Politik und Presse sei. Uwe Feiler nutzte die Gelegenheit, um die Anwesenden über den Aufbau seiner Büros in Berlin, Nauen und Oranienburg zu informieren. In jedem dieser Orte hat der Politiker Mitarbeiter, die ihm auf seinem Weg als Abgeordneter im Bundestag unterstützend zur Seite stehen. Der Einzug in den Bundestag bedeutet für Uwe Feiler auch, dass er gut sechzig Arbeitsstunden und mehr investiert. Künftig möchte er gern im Finanz - oder Innenausschuss agieren.
 
Ein Thema brannte allen Gästen ganz besonders unter den Nägeln - die Ergebnisse des Koalitionsvertrages. Uwe Feiler äußerte, dass der Mindestlohn beschlossene Sache sei - dieser aber Übergangsregelungen und Ausnahmen beinhalte. Für Schüler und Studenten werde dieser nämlich nicht zutreffen. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten sich die Gäste ganz ungezwungen mit Uwe Feiler zu individuellen Themen austauschen.

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