Lebensfremde Ansichten des BUND werden den wichtigen Ausbau der B96 nicht stoppen

10.02.2021
Uwe Feiler MdB
Uwe Feiler MdB

In einer Mitteilung des BUND wurde kürzlich auf einen Katalog hingewiesen. In diesem taucht der Ausbau der B96 als eines der zwölf unökologischsten und unwirtschaftlichsten Fernstraßenprojekte in Deutschland auf. Dazu der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Oberhavel und das östliche Havelland, Uwe Feiler: „Die Aussagen des stellv. Vorsitzenden des BUND in Brandenburg sind völlig lebensfremd. Die Bundestraße ist die wichtigste Verbindung zwischen der Metropole Berlin/Brandenburg und Nordostdeutschland mit dem Zugang zu Skandinavien. Dieses Großprojekt, deren Bedeutung auch in Mecklenburg-Vorpommern nicht bestritten wird, als regionales Projekt zu bezeichnen ist schon hanebüchen. Die B96 ist eine echte Lebensader für die Region und darüber hinaus.“

Im Umfeld der B96 zwischen Berlin und der A20 bei Oranienburg leben mehr als 340.000 Menschen und über 20.000 Unternehmen haben dort ihre Heimat. Die Bundesstraße ist auch unter dem Gesichtspunkt des immer weiterwachsenden Tourismus nicht zu verkennen. Der „Entwicklungsbeirat B96“ begleitet das Projekt gemeinsam mit den Bürgern, Initiativen, Kommunen, Unternehmen, der IHK und vielen weiteren Unterstützern. Im Löwenberger Land kommt es in diesem Jahr zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens. In Fürstenberg/Havel soll im Frühjahr die Entscheidung für die Ortsumfahrung fallen. Die restlichen Planungen sind größtenteils unstrittig.   

Die Entwicklungsbeiräte B96 in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg arbeiten eng zusammen, um das Vorhaben so schnell wie möglich zu realisieren. Leider bringen auch die vom BUND erwähnten Autobahnen keine Entlastung. Der Vorsitzende des Entwicklungsbeirates B96, Uwe Feiler MdB merkt dazu an: „Wären die Autobahnen tatsächlich eine Entlastung, hätte sich dies längst im Verkehrsaufkommen der Bundesstraße widerspiegeln müssen. Die Realität vor Ort ist eine andere. Vielleicht sollte der BUND mal mit den Anwohnern und allen betroffenen Kommunen sowie Unternehmen in Kontakt treten, bevor realitätsferne Ansichten in Kataloge aufgenommen werden.“