Uwe Feiler für stärkere Unterstützung von Familienangehörigen bei der häuslichen Pflege

Uwe Feiler (dritter von rechts), daneben Ingo Hansen, SU-Landesvorsitzender, Lutz Rühl, Schatzmeister der SU-Havelland und Hans-Peter Pohl, Vorsitzender der SU-Havelland
Uwe Feiler (dritter von rechts), daneben Ingo Hansen, SU-Landesvorsitzender, Lutz Rühl, Schatzmeister der SU-Havelland und Hans-Peter Pohl, Vorsitzender der SU-Havelland
Uwe Feiler, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Oberhavel/Osthavelland, betonte bei einer Diskussion auf Einladung der Senioren-Union Havelland, dass die Hauptprobleme bei den Pflegeberufen weniger beim Gehalt als vielmehr bei der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den Schichtdienst, der körperlichen Schwere der Arbeit, zu viel Bürokratie und zu wenig Zeit für persönliche Hinwendung zu den Pflegebedürftigen lägen. Deshalb müsse alles getan werden, mehr Pflegepersonal auszubilden, Routine-Dokumentationen auf ein Mindestmaß zu beschränken und familiengerechtere Arbeitszeitmodelle zu entwickeln. Der CDU-Politiker unterstützt Forderungen der Senioren-Union, die der SU-Landesvorsitzende Ingo Hansen nochmals hervorhob, nach einer stärkeren Förderung von Familienangehörigen für ihre häuslichen Pflegeleistungen.

 

Uwe Feiler, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Oberhavel/Osthavelland, betonte bei einer Diskussion auf Einladung der Senioren-Union Havelland, dass die Hauptprobleme bei den Pflegeberufen weniger beim Gehalt als vielmehr bei der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den Schichtdienst, der körperlichen Schwere der Arbeit, zu viel Bürokratie und zu wenig Zeit für persönliche Hinwendung zu den Pflegebedürftigen lägen. Deshalb müsse alles getan werden, mehr Pflegepersonal auszubilden, Routine-Dokumentationen auf ein Mindestmaß zu beschränken und familiengerechtere Arbeitszeitmodelle zu entwickeln. Der CDU-Politiker unterstützt Forderungen der Senioren-Union, die der SU-Landesvorsitzende Ingo Hansen nochmals hervorhob, nach einer stärkeren Förderung von Familienangehörigen für ihre häuslichen Pflegeleistungen.

Ein weiteres Diskussionsthema war die Energiewende. Uwe Feiler plädierte für eine „Energiewende mit Augenmaß“. Die Energieversorgung dürfe nicht gefährdet werden. Eine europäische Lösung, die bedeute, dass Deutschland bei Energieengpässen Braunkohlestrom aus Polen oder Kernenergiestrom aus Frankreich importiere, sei für ihn „widersinnig“. Ebenso müsse der Strukturwandel zur Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in den Braunkohleregionen wie die Lausitz staatlicherseits vorangebracht werden, was nicht von „heute auf morgen“ gehe.

Bezogen auf das Umfragewachstum der AfD unterstrich Feiler seine Haltung, dass der Staat ein Handlungs- und Vollzugsdefizit bei der Umsetzung der vom Bundestag beschlossenen Gesetze habe. Konkret kritisierte er die rot-rote Landesregierung, dass sie sich gegen die Einrichtung eines Ankerzentrums zur Aufnahme der Asylbewerber während der Prüfung ihrer Anträge wehre und die Abschiebung vorbestafter Asylbewerber unterlasse. Viele Infrastrukturprojekte könnten mangels Planungspersonals nichts realisiert werden. Strafverfahren dauerten viel zu lange oder werden häufig „mangels öffentlichen Interesses“ eingestellt. Nicht am öffentlichen Interesse mangele es so Feiler, sondern am fehlenden Personal bei Polizei und Justizbehörden. Er hoffe, dass das Land die Fördermöglichkeiten, die der Bund z.B. mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ oder bei Sozialen Wohnungsbau vorhalte, auch in vollem Umfang nutze.

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