„Hier wir Inklusion gelebt.“

„Hier wir Inklusion gelebt.“ Uwe Feiler und Barbara Richstein besuchten die Sterntal-Ferien- und Freizeitanlage in Falkensee

Uwe Feiler MdB, Barbara Richstein MdL, Projektleiterin Marti-na Neuendorf und Stadtverordneter Hans-Peter Pohl beim Rundgang (von rechts nach links)
Uwe Feiler MdB, Barbara Richstein MdL, Projektleiterin Marti-na Neuendorf und Stadtverordneter Hans-Peter Pohl beim Rundgang (von rechts nach links)
Uwe Feiler und Barbara Richstein waren bei ihrem Besuch vom Konzept und der positiven Entwicklung der barrierefreie Ferien- und Freizeitanlage der Sterntal Havelland gGmbH in Falkensee im ersten Jahr nach der Eröffnung sehr angetan. Ein Team von 10 Mitarbeitern plant und organisiert hier Veranstal-tungen und Reiseaufenthalte für Behinderten- und Nichtbehin-derten-Gruppen. Das Besondere: 5 der 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schwerbehindert, werden zwar finanziell mit einem Eingliederungszuschuss gefördert, sind jedoch im ersten Arbeitsmarkt integriert. „Hier ist ein Platz entstanden, an dem Inklusion gelebt wird“, betonte Projektleiterin Martina Neuen-dorf. Es gelinge so mit gegenseitiger Unterstützung der nicht-behinderten und behinderten Mitarbeiter den Gästen einen ho-hen Standard zu liefern.

Beim Rundgang äußerte Martina Neuendorf einige Bitten an die beiden CDU-Abgeordneten. So sorgt sie sich um die Zu-kunft ihrer behinderten Mitarbeiter, deren Eingliederungszu-schuss auf 3 Jahre befristet ist. Sie befürchtet, dass sie dann aus dem 1. Arbeitsmarkt rausfallen würden, da sie ohne die Unterstützung nichtbehinderter Mitarbeiter, auf die sie ihr Le-ben lang angewiesen sein werden, zwar genauso leistungsfähig wie derzeit sein könnten, aber nicht wie ein Mensch ohne Be-hinderung. Uwe Feiler will sich des Themas annehmen. Auf ein spezielles Falkenseer Problem, nämlich den unzureichen-den innerstädtischen ÖPNV, angesprochen, konnte Barbara Richstein dazu auf die Planungen des Landkreises verweisen, der zum Jahresende Verbesserungen vornehmen will. Und wie der viele Müll im umliegenden Waldgrundstück entsorgt wer-den kann, will sie mit dem Bürgermeister klären.

Nach oben