Uwe Feiler CDU: "FDP bei B-96-Ausbau völlig ahnungslos und realitätsfern"

Uwe Feiler MdB (CDU) weist Kritik der FDP Oberhavel zurück

Als völlig ahnungslos und realitätsfern bezeichnet der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler die Sicht der Oberhaveler FDP, und reagiert damit unter anderem auf deren jüngste Forderung einer privaten Finanzierung für den Ausbau der B 96 zwischen Gransee und Fürstenberg.

Von Spargelbauer zu Spargelbauer

MdB Uwe Feiler (CDU) besuchte Agrar GmbH Sonnenberg

Wenn Spargelbauern unter sich sein dürfen, geht es ins Detail. Unser Bundestagsabgeordneter Uwe Feiler ist nicht nur Experte im Deutschen Bundestag - er kennt sich auch bestens mit der Spargelernte aus.

Gemeinsame Sprechstunde

Bürger trugen ihre Anliegen vor

Im Doppelpack empfingen am vergangenen Montag der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler und der Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann (Beide CDU) Bürgerinnen und Bürger in ihrer Granseer Bürogemeinschaft.

Uwe Feiler (CDU): Bundesverkehrswegeplan 2030 setzt wichtige Impulse für die weitere Entwicklung unserer Region

Heute Nachmittag hat der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags den Entwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgestellt.

Uwe Feiler begrüßt als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter der Region, dass auch der Landkreis Oberhavel und das Osthavelland sich mit bedeutenden Projekten im Entwurf wiederfinden. Der Bund finanziert diese Projekte, das Land Brandenburg führt die Planung und den Bau jedoch im Auftrag des Bundes aus.

Uwe Feiler: KfW Kredite bei Oberhavelern hoch im Kurs

Mehr als 700 Vorhaben wurden 2015 im Landkreis Oberhavel bewilligt

CDU Bundestagsabgeordneter Uwe Feiler informiert über die positive Bilanz der Bankgruppe "Kredit für Wiederaufbau"(KfW) im Jahr 2015 – Im Landkreis Oberhavel profitierten 764 Vorhaben vom Förderprogramm der KfW Bank.

Kreative Ideen gefragt

Uwe Feiler informiert zum Wettbewerbsaufruf der Konrad-Adenauer-Stiftung

„Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren sind aufgerufen, sich an dem bundesweiten Internetwettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung anlässlich des Holocaust-Gedenktages zu beteiligen.“

Uwe Feiler, MdB : „Bis 2020 keine lauten Züge mehr in Oberhavel und im Havelland“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete unterstützt nachdrücklich die Forderungen der „Parlamentsgruppe Bahnlärm“

Uwe Feiler, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Oberhavel/Osthavelland unterstützt die Forderungen der interfraktionellen „Parlamentsgruppe Bahnlärm“ im Bundestag, dass die Bahn insbesondere im Schienengüterverkehr schneller leiser werden müsse. „Spätestens 2020 müssen alle Waggons entsprechend um-gerüstet sein, damit keine lauten Züge mehr im Havelland und in Oberhavel fahren“, fordert der CDU-Politiker.

Uwe Feiler, MdB: CDU einigt sich auf Maßnahmenpaket in der Flüchtlingspolitik

Positiv hat der CDU Bundestagsabgeordnete für Oberhavel und das östliche Havelland, Uwe Feiler, die Beschlüsse des Bundesparteitags in Karlsruhe aufgenommen. Uwe Feiler: „Ich begrüße es außerordentlich, dass sich die Union in dieser wichtigen Frage auf ein gemeinsames Maßnahmenpaket geeinigt hat, um den Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen spürbar zu verringern.“

Portrait über Uwe Feiler aus "Das Parlament":"Anfangs wehte im Osten einfach ein frischer Wind"

Im zweiten Anlauf gewann der gebürtige Niedersachse den vakanten Wahlkreis an der Havel


Als ich 1991 aus Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt ging, war das ein Anknüpfen an alte Wurzeln: Mein Großvater hatte in der DDR Landwirt gelernt und sich in den 1950er Jahren mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, in eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft zu gehen. Irgendwann stand die Stasi vor der Tür, um ihn zu verhaften – und er hat es noch geschafft, mit meiner Großmutter und seinen drei Kindern durch die Hintertür zu flüchten. Er hat die DDR zu seinen Lebzeiten nicht mehr betreten, vor Angst, ins Gefängnis zu kommen. Für meine Eltern war dagegen klar, dass sie zugriffen, als sich die Möglichkeit ergab, das Gehöft meines Großvaters in Spaatz nach der Wende zu übernehmen und einen Spargelhof aufzubauen. 1965 in Winsen an der Luhe geboren, war ich imit meinen Eltern zum ersten Mal in der DDR, als ich etwa sieben Jahre alt war, und danach immer wieder. Ich habe dieses Land als sehr bedrückend wahrgenommen. Vor allem die Situation am Grenzübergang machte mir als Kind Angst. Als Jugendlicher war ich mit Freunden zu einem Fußballspiel zwischen Stahl Brandenburg und Lokomotive Leipzig. Da wurden die Leipziger Spieler von Polizisten mit Hunden zum Stadion begleitet – und ich wurde von meinen Freunden verwarnt, bloß aufzupassen, was ich sage. Die wussten genau, dass dort überall Stasi-Leute standen. Das war schon sehr beklemmend. Nach der friedlichen Revolution wollte ich an dem Neuanfang unbedingt teilhaben und hatte mir erhofft, dass es im Osten viel größere Gestaltungsspielräume geben würde als in meiner alten Heimat. Das war Anfangs auch so, da wehte einfach ein frischer Wind. Leider hat man sich dann aber in der Verwaltung ziemlich schnell westdeutschen Verhältnissen angeglichen. Ich weiß, dass viele Westdeutsche, die im Osten anfingen, vieles von dem vermissten, was in den alten Bundesländern ihren Lebensstandard ausgemachte. Bei mir fehlten existentielle Dinge: Weil wir keine Zentralheizung hatten, fuhr ich in den ersten Monaten immer mit einem Kofferraum voll Brennholz von West nach Ost. Für mich war das ein spannendes Abenteuer, meine damalige Frau hat das allerdings nicht so empfunden. Letztlich hat mich mein Wechsel in den Osten diese Ehe gekostet – mir aber auch neues Glück beschert, weil ich inzwischen lange glücklich mit einer Brandenburgerin verheiratet bin. Von Freunden aus meiner alten Heimat höre ich immer wieder: „Hier kommt der Ossi.“ Und ich muss mir immer wieder anhören, dass bei ihnen die Städte marode sind, während hier alles schick ist. Ich weiß nicht, wie oft ich schon erklärt habe, dass der Soli auch im Osten gezahlt wird – da haben auch nach 25 Jahren noch viele Wessis das Gefühl, sie würden allein dafür bluten, dass hier alles aufgebaut wurde. Meine politische Karriere hätte ich so im Westen wahrscheinlich nicht gemacht. 2009 fand sich kein CDU-Kandidat für den Wahlkreis Oberhavel/Havelland. 2013 habe ich ihn dann im zweiten Anlauf geholt. Dass ein Bundestagswahlkreis einfach vakant ist, würde es im Westen eher nicht geben. Inzwischen ist aber auch im Osten die Konkurrenz größer geworden. Das Verhältnis zur Politik ist hier, glaube ich, distanzierter. Mache ich auf dem Spargelhof, den inzwischen meine Frau betreibt, eine Veranstaltung mit meiner Parteifahne, ist erstmal Misstrauen da. Ich glaube, das liegt an den Erfahrungen der DDR, als die Leute in die SED oder eine der Blockpartien mussten, wenn sie beruflich vorankommen wollten. Das erschwert uns bis heute auch die Mitgliederwerbung hier .

 
Das Interview wurde geführt mit Susanne Kailitz und wurde veröffentlicht am 02.09.2015 auf epaper.das-parlament.de/index.html#/2 sowie in der Printausgabe von "Das Parlament". 

DAZ.ONLINE-INTERVIEW ZU KASSENKONTROLLEN MIT UWE FEILER

Feiler: Kein ausgeprägter Steuerbetrug


Berlin - Im Streit um die Einführung von strengeren Kassenkontrollen und einem Fahrtenschreiber für elektronische Kassen zur Abwehr von Steuerbetrug hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler, Mitglied der Arbeitsgruppe Finanzen der CDU/CSU-Fraktion, auf die Seite der Unternehmen gestellt. Es gebe keine „ausgeprägte Neigung“ zum Steuerbetrug. „Das ist falsch und kann auch nicht belegt werden“, sagte Feiler im DAZ.online-Interview.

Das sieht NRW-Finanzminister Walter Borjans (SPD) völlig anders: „Wir haben dringenden Handlungsbedarf. Das bestätigen uns die Kassenhersteller nicht nur – ihre Schätzungen, wie viele Steuern durch manipulierte Kassen hinterzogen werden, gehen weit über unsere hinaus“, so Borjans zu DAZ.online. Der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wirft Borjans vor, die für den Herbst angestrebte Einigung der Länder- und Bundesfinanzminister aus parteitaktischen Gründen verzögern zu wollen: „Bei der Umsetzung bremsen CDU und CSU im Bundestag. Warum? Weil der Umfang des Betrugs so groß ist, dass man offenbar scheut, einer relevanten Wählerklientel vor den Kopf zu stoßen.“ Im Interview mit DAZ.online reagiert Feiler auf diese Vorwürfe:

DAZ.online: Was spricht gegen die Einführung des Insika-Verfahrens bei elektronischen Kassensystemen?

Feiler: Den gegenwärtigen Vorschlag der Länder zur Einführung des sogenannten INSIKA-Modells halte ich leider für ein untaugliches Mittel zur effektiven Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs. Zum einen wird erst einmal pauschal allen Unternehmen eine ausgeprägte Neigung zum Steuerbetrug unterstellt. Das ist falsch und kann auch nicht belegt werden. Zum anderen haben wir in Deutschland keine Registrierkassenpflicht, sodass die Hoffnungen in eine ausschließlich technische Lösung zu hoch gesteckt sind. Die kleineren Betriebe werden deshalb zur offenen Ladenkasse zurückkehren, die großen Handelsketten verfügen sowieso über Netzwerkkassen, die oft mit angeschlossenen Warenwirtschaftssystemen gekoppelt sind. Dort gab es bislang auch keinerlei Auffälligkeiten bei der Umsatzsteuer. Wer betrügen will, setzt einfach ein zweites Kassensystem ein, da hilft dann auch die beste Technik nichts.

DAZ.online: Der Handel fürchtet hohe Umstellungskosten für Insika. Sind diese Sorgen berechtigt?

Feiler: Auf die Wirtschaft kommt eine enorme Mehrbelastung zu. Das Bundesfinanzministerium beziffert die Umstellungskosten auf bis zu 1,6 Milliarden Euro. Betroffen wären circa 1,3 Millionen Unternehmen, die ungefähr 2,9 Millionen Geräte umrüsten müssten. Da große Unternehmen geschlossene Systeme verwenden und kleinere Unternehmen mit großer Wahrscheinlichkeit dann ganz auf Registrierkassen verzichten, bleiben die Umstellungskosten gerade bei den kleineren mittelständischen Unternehmern „hängen“.

DAZ.online: Erwarten sie, dass es im Herbst wie angekündigt in dieser Frage zu einer gemeinsamen Lösung der Finanzminister von Bund und Ländern kommt?

Feiler: Ich bin zuversichtlich, dass es zu einer Einigung zwischen Bund und Länder kommt. Für die Union ist die Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung essentiell. Wichtig ist aber auch, dass nur solche Lösungen zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs im Handel ergriffen werden, die auch tauglich sind. Kosten und Nutzung solcher Verfahren müssen im ausgewogenen Verhältnis stehen. Hier erwarte ich, dass die weiteren Gespräche vernünftige Ergebnisse bringen und sich die Beteiligten auf eine manipulationssichere Softwarelösung einigen. Für meine Fraktion ist allenfalls eine verbindliche Lizensierung der Kassensoftware vorstellbar, um auszuschließen, dass durch softwareseitige „Anpassungen“ dem Nutzer Manipulationsmöglichkeiten eröffnet werden. Eine Verpflichtung, eine solche Kassensoftware einzusetzen, darf aber nur für Neugeräte gelten. Sollte es dennoch zur Umsatzsteuerhinterziehung kommen, ist dieses Vorgehen kriminell und entsprechend zu verfolgen.

DAZ.online: Schätzungen zufolge solle der Kassenbetrug jährlich zu zehn Milliarden Euro Steuerausfällen führen. Das ist doch eine enorme Summe.

Feiler: Die Bekämpfung von jeglicher Form von Steuerhinterziehung ist unstrittig ein wichtiges, gemeinsames Ziel von Bund und Länder. Die Länder versprechen sich bei dem derzeitigen Vorschlag Mehreinnahmen von 10 Milliarden Euro pro Jahr. Ob tatsächlich derartige Mehreinnahmen entstehen können, ist aber vollkommen unklar. Bei der genannten Summe handelt es sich um mehrfach hochgerechnete Zahlen der OECD, die eine Untersuchung zum Umsatzsteuerbetrug in der Gastronomie in der kanadischen Provinz Québec ergeben haben soll. Die Summen haben die Länder einfach auf Deutschland und den gesamten Handel übertragen. Genauso wichtig ist aber auch, dass die Länder ihrer Verantwortung zur Durchführung von Außenprüfungen zur Verhinderung von Umsatzsteuerbetrug nachkommen. Das geht nur mit ausreichend Personal, das die Länder zur Verfügung stellen müssen. Diese Aufgabe darf keinesfalls auf die Wirtschaft abgewälzt werden.

Das Interview wurde geführt mit Lothar Klein und wurde am 02.09.2015 veröffentlicht auf www.deutsche-apotheker-zeitung.de/politik/news/2015/09/02/feiler-cdu-kein-ausgepraegter-steuerbetrug/16608.html.

Gemeinsame Erklärung von Uwe Feiler MdB, Barbara Richstein MdL und Michael Koch, Vorsitzender CDU-Kreistagsfraktion zum Brandanschlag auf die Nauener Turnhalle:


Auch wenn letztendliche Sicherheit noch fehlt, so scheinen Feuerwehr und Polizei bei der ausgebrandten Turnhalle in Nauen von Brandstiftung auszugehen, vermutlich von fremdenfeindlichen, rechtsextremen Gewalttätern verursacht.  Wir sind fassungslos und entsetzt über diesen und andere Anschläge der vergangenen Tage und Wochen gegen Asylbewerberunterkünfte, ebenso über die Art und Weise von Demonstrationen rechter Gruppen. Gegen diese Kriminellen müssen Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte mit aller Härte vorgehen. Leider überdecken solche Anschläge und Demonstrationen aufgrund ihrer medialen Wirkung das großartige ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für die Asylbewerber z.B. im Rahmen von Willkommensinitiativen gerade auch im Osthavelland. Das Schicksal der vor Krieg und Unterdrückung fliehenden Menschen berührt die allermeisten Menschen. Ihr Verständnis und ihre Hilfsbereitschaft sind enorm. Damit diese gewaltigen Herausforderungen die Menschen in den Städten und Gemeinden aber nicht überfordern, ist es dringend erforderlich, das auf europäischer Ebene ein gemeinsamer Umgang mit dem Flüchtlingsproblem gefunden wird und dass Bund, Länder und Gemeinden Hand in Hand zusammenarbeiten, um den hilfsbedürftigen Menschen zu helfen

Uwe Feiler und Sebastian Steineke informieren sich in Oranienburg über den Zugang zu den Oranienburger und Ruppiner Gewässern


Gemeinsam mit ihren CDU-Landtagskollegen und Kommunalpolitikern informieren sich die beiden Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler und Sebastian Steineke am 11. August über Möglichkeiten, den Zugang für Wassertouristen im Raum Oranienburg zu verbessern.  

Im Rahmen einer gemeinsamen Fahrt über die Oranienburger Gewässer wollen die beiden Abgeordneten nach Lösungen suchen, um die Schiffbarkeit der Oranienburger Gewässer und den damit verbundenen Zugang zu den Ruppiner Gewässern auch in Zukunft sicherzustellen.  

Im Raum Oranienburg befinden sich drei sanierungsbedürftige Schleusen, die sich im Bundeseigentum befinden. Die beiden Abgeordneten hatten sich dazu bereits an das Bundesverkehrsministerium gewandt und auf die Bedeutung des Wassertourismus für die gesamte Region hingewiesen. Die Wassertourismus-Initiative-Nordbrandenburg hat auch bereits Vorschläge unterbreitet wie durch die Rekonstruktion der Schleuse Friedenthal auch zukünftig das weitläufige und touristisch wichtige Kanalsystem bis zu den Ruppiner Gewässern schiffbar bleiben kann.

Keine weiteren Belastungen für Unternehmen

Positionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Einführung von Insika


Die Länder drängen seit längerer Zeit darauf, durch ein bestimmtes

technisches Verfahren die Umsatzsteuerverkürzung imHandel zu bekämpfen.
 
Dazu sollen verpflichtend alle elektronischen Registrierkassenmit einer
SmartCard ausgestattet werden, die digital signiert alle Umsätze erfasst,
Tages-,Monats und Jahressalden bildet und bei einer Kassennachschau als
Hilfsmittel für die Finanzverwaltung dienen soll. (INSIKA-Modell = INtegrierte
SIcherheitslösung fürmesswertverarbeitende KAssensysteme).
 
Auf der letzten Finanzministerkonferenz forderten die Länder einstimmig den
Bund auf, einen dahingehenden Vorschlag zu unterbreiten.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion lehnt diese Vorgehensweise kategorisch ab und hält den Vorschlag der Länder für ein untaugliches Mittel zur effektiven Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs.

Lesen Sie das vollständige Positionpapier im Anhang

Uwe Feiler, MdB stimmt Aufnahme von Verhandlungen für ein Hilfspaket für Griechenland zu


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler wird am Freitag
 der Aufnahme von Verhandlungen durch die Bundesregierung zu einem weiteren Hilfsprogramm für Griechenland  zustimmen.

 

Dieser Entscheidung ging ein gründlicher Abwägungsprozess aller Vor- und Nachteile in den Fraktions- und Bundestagsgremien voraus.

 

Uwe Feiler: „Nach meiner Auffassung  haben die Bundeskanzlerin und der Bundesfinanzminister auf dem letzten Treffen der Euro-Gruppe mit ihrer klaren Haltung dafür gesorgt, dass überhaupt die Voraussetzungen für die Aufnahme von Verhandlungen gelegt werden konnten. Nur mit einem geordneten Verfahren besteht zumindest die Chance, dass Griechenland einen nachhaltigen Konsolidierungsweg beschreitet. Am Ende der Verhandlungen kann aber auch die Erkenntnis stehen, dass Griechenland keine ausreichende Schuldentragfähigkeit erreicht. Dann besteht immer noch die Möglichkeit für Griechenland, einen Schuldenerlass durch einen geordneten und zeitlich begrenzten  Rückzug aus dem Euroraum anzustreben.“

 

Es sei jetzt vielmehr an der griechischen Regierung, das notwendige Vertrauen wieder herzustellen und die vereinbarten Eckpunkte entschlossen umzusetzen. Im Verhandlungsergebnis müsse sich ein engmaschiges Netz an Kontrollen wiederfinden, um sicherzustellen, dass die Vereinbarungen eingehalten werden. 

 

V.i.S.d.P.: Michael Koch, Büroleiter

Tel.: 0174-1865129

Endlich konkreter Zeitplan für B-96-Ausbau

Uwe Feiler begrüßt Aussagen von Infrastrukturministerin Schneider

Nach 11/2-jährigem, intensivem überparteilichen Druck ist es gelungen, von der brandenburgischen Infrastrukturministerin Kathrin Schneider einen konkreten Zeitplan für den B-96-Ausbau im Landkreis Oberhavel genannt zu bekommen, sodass das vom Land betriebene Ping-Pong-Spiel mit dem Bund endlich aufhört.  

So sieht der Zeitplan der Ministerin aus, den sie auf der 8. Sitzung des B-96-Beirats am 7. Juli vorstellte: Bis Ende 2015 sollen die Einwendungen gegen das Umbauprojekt „Nassenheide/Teschendorf/Löwenberg“ abgearbeitet werden, sodass im Frühjahr 2016 die zweite Auslegung erfolgen kann. Wenn es gut läuft, kann das Planfeststellungsverfahren bis Ende 2016 abgeschlossen werden. In 2017 kann dann die Bauplanung für ein zu erwartendes Bauvolumen von 96 Mio. Euro erfolgen, sodass in 2018 mit dem Bau begonnen werden könnte.  

Für das Projekt „Ortsumgehung Fürstenberg/Havel“, das von allen Beteiligten eine höhere Dringlichkeit als die „Ortsumgehung Gransee“ zugesprochen wurde, wird in den nächsten Monaten ein Koordinator gesucht. Unter der Voraussetzung, dass das Projekt in die höchste Prioritätsstufe bei der Bundesverkehrswegeplanung 2015 – 2030 gelangt, will das Land im kommenden Jahr europaweit den Planungsauftrag nach VOF  ausschreiben, sodass Ende 2016 der Planer gefunden, in 2017 mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden kann. Um dieses tatsächlich in 4 – 5 Jahren abschließen und mit dem Bau in möglichst 2022 beginnen zu können, ist es wie auch bei allen übrigen Projekten wichtig, die größten Knackpunkte frühzeitig auf den Tisch zu legen und möglichst in tragfähigen Kompromissen auszuräumen.  

Der B-96-Beirat, den ich als Vorsitzender leite, wird sich künftig den möglichen Knackpunkten zuwenden und das Gespräch insbesondere auch zu Vertreter von Organisationen suchen, die Umwelt-, Natur- und Landwirtschaftsschutzbelange vertreten. Dank des überparteilichen Engagements im Beirat, in dem Vertreter der Bürgerinitiativen, der Kommunalparlamente, des Landtags und des Bundestags sowie der Verwaltungen, Verbände und der Wirtschaft mitarbeiten, ist es auch in der Vergangenheit bereits gelungen, so manchen Streitpunkt aus dem Weg zu räumen. Dafür danke ich allen, die sich eingebracht haben.  

Nach dem Vorbild des B-96-Beirats im Landkreis Oberhavel will auch der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte einen Beirat gründen, so dass die betroffenen Landkreise durch abgestimmtes Handeln eine stärkere politische Durchsetzungskraft erlangen.  

Wichtig ist, dass die anstehenden Projekte jetzt in die Bundesverkehrswegeplanung 2015 – 2030 aufgenommen werden. Die Finanzierungszusage für das Projekt „Nassenheide/Teschendorf/Löwenberg“ hat mir Bundesverkehrsminister Dobrindt gegeben. Für die Aufnahme des Projekts „Ortsumgehung Fürstenberg/Havel“ und aller Verbindungsstrecken zwischen den Ortsumgehungen und bis zur Landesgrenze müssen wir jetzt überparteilich auf allen Ebenen, auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene, gemeinsam mit Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden und Wirtschaft kämpfen. Wir haben gute Argumente, denn die B-96 erfüllt alle erforderlichen Kriterien für die höchste Prioritätsstufe beim Ausbau der Bundesverkehrswege: Sie ist Teil des transeuropäischen Straßennetzes zwischen Skandinavien und der Adria, die Baumaßnahmen wird bestehende Lücken dieses transeuropäischen Straßennetzes schließen, schließlich stellt die B-96 auch die entscheidende Hafen-Hinterland-Verbindung zwischen Nord-/Ostsee und der Hauptstadt-Region dar. Besonders hervorzuheben ist, dass sich in der Hauptstadt-Region transeuropäische Korridore von Nord nach Süd und West nach Ost treffen, in der alle Verkehre (Straße, Wasser, Schiene) gebündelt werden. Die Region ist dadurch eine wichtige Drehscheiben-Region in Europa.

Uwe Feiler unterstützt Initiative der CDU-Landtagsfraktion zur besseren Berufsorientierung der Schüler

Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen ausbauen

Uwe Feiler macht sich für einen flächendeckenden Ausbau von Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen stark, für die es bereits eine Reihe von nachahmenswerten Vorbildern gebe. Auch die MIT-Brandenburg, der Feiler vorsitzt, unterstütze deshalb die Initiative der CDU-Landtagsfraktion zur einer besseren Berufsorientierung der brandenburgischen Schülerinnen und Schüler.

Feiler sieht in der Pflege von Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen z.B. durch jährliche Berufspraktika an den Schulen ab den 7. Klassen neben dem Aspekt der Berufsorientierung vor allem auch die Chance für die Unternehmen, Schülerinnen und Schüler auf sich aufmerksam zu machen und an sich zu binden. Wichtig sei aber auch, ihnen grundlegende volks- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse als Vorbereitung auf ihr Arbeitsleben zu vermitteln. Feiler schlägt deshalb vor, ein Fach "Wirtschaft und Arbeit" verpflichtend an allen Schulen einzuführen.