Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales Brandenburg
Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales Brandenburg

Während vor wenigen Wochen noch vehement bestritten wurde, dass die Landesregierung schon fertige Pläne in der Schublade hat, geht es nun auf einmal ganz schnell.

Nun ist es auch offiziell: Der Landkreis Havelland soll die Stadt Brandenburg an der Havel und das Amt Beetzsee aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark dazu bekommen. Damit es außer einem alten Feldweg überhaupt eine Verbindung zueinander gibt, wird nun ein Landkreis zerschnitten. Nachdem schon die ursprünglichen Argumente der finanziellen Einsparung sowie eine tiefgreifende Strukturreform ad acta gelegt bzw. in den Hintergrund geraten sind, bleibt nun nur noch eine Neugliederung der Kreise übrig. Die Kommunen müssen sich an den Kosten auch noch zur Hälfte beteiligen. Brandenburgs Landesregierung zeigt wie man es nicht macht. Willkürlich werden bestehende und gut funktionierende Strukturen verändert, um in dieser Legislaturperiode überhaupt noch eine Reform durchzubringen.

Uwe Feiler: „Für das Havelland bedeutet dies eine hohe Gefahr für eine steigende Kreisumlage und somit auch steigende Gebühren für unsere Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit meinen Kollegen in Land und Kreis werde ich weiter dafür einsetzen, dass die Landkreise Oberhavel und Havelland eigenständig bleiben!“

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