Planung der Schillerallee-Siedlung für Mehr-Generationen-Wohnen konkretisiert sich

Uwe Feiler und Barbara Richstein informierten sich

Barbara Richstein, Uwe Feiler, Ehepaar von Kleist, Torsten Birlem und Dr. Vanessa Hannewahr (von links) bei der Besichtigung des Geländes
Barbara Richstein, Uwe Feiler, Ehepaar von Kleist, Torsten Birlem und Dr. Vanessa Hannewahr (von links) bei der Besichtigung des Geländes
Die Planungen der Siedlung mit barrierefreien, altersgerechten Wohnungen in der Falkenseer Schillerallee konkretisieren sich immer mehr. Darüber konnten sich der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler und die Landtagsabgeordnete Barbara Richstein, beide CDU, gemeinsam mit der Initiatorin des Projekts Dagmar von Kleist im Gespräch vor Ort mit den Planern Torsten Birlem und Dr. Vanessa Hannewahr von der KOOP Projekt GmbH ein Bild machen. Gemeinsam mit der Firma Helma Eigenheimbau GmbH entwickeln sie die Siedlung, wobei KOOP das Modell der Eigentümer-Baugemeinschaft und HELMA das klassische Investorenmodell anbietet

 Uwe Feiler, der dieses Gespräch initiiert hatte, war besonders an der Grundidee dieses Mehr-Generationen-Wohn-Projekts interessiert. Entsprechend skandinavischer Vorbilder sollen Eigentümern großer Grundstücke und Häuser, denen diese im Alter zu groß und zu schwer zu bewirtschaften werden, attraktive, kleinere barrierefreie Wohnungen auf kleinen Grundstücken angeboten werden, so Dagmar von Kleist. Im Sinne einer guten Altersdurchmischung sollte diese Siedlung aber auch für alle übrigen Generationen attraktiv sein. „Nachbarschaftliche Hilfe steht im Vordergrund“, so Dagmar von Kleist. Ein weiteres Projektmerkmal ist ein Gemeinschaftshaus, das den Anwohnern als Treffpunkt und Ausweichmöglichkeit z.B. für Familienfeiern dienen soll. Angedacht ist auch eine gemeinschaftliche Nutzung für Nachbarschaftsinitiativen oder gemeinsame sportliche Aktivitäten. „Damit dieses Haus langfristig bewirtschaftet werden kann, soll eine Tagespflegeinrichtung für ca. 10-12 Personen in das Gebäude eingebunden sein“, erläutert Dr. Hannewahr. 

 

Auf Nachfrage von Barbara Richstein, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, betonte Torsten Birlem, dass den Einwänden und Hinweisen der Nachbarschaft in der Planung Rechnung getragen worden sei. Voraussichtlich im Oktober soll der überarbeitete Bebauungsplanentwurf und der Städtebauliche Vertrag im Stadtentwicklungsausschuss und in der SVV behandelt und beschlossen werden. Danach könne dann mit der Ausführungsplanung begonnen werden.

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