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14.02.2017, 18:11 Uhr | Michael Koch
Uwe Feiler: Wichtiges Signal für Handwerk und Mittelstand: 1000 Euro Sofortabschreibung kommt!
Steuer- und Bürokratieentlastung, Förderung von Investitionen
Uwe Feiler, Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages und Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg: „Das lange Tauziehen wurde beendet. Es ist gut für unsere Unternehmen, dass es noch in dieser Legislaturperiode Klarheit gibt und die Unternehmer ihre Investitionsentscheidung darauf ausrichten können. Es bleibt zu hoffen, dass sich die SPD im Bundesrat bei dieser für den Mittelstand bedeutenden Initiative nicht wieder querstellt.“
Uwe Feiler, MdB
Der stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Brandenburg der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Jens Koeppen, MdB begrüßt als Mitglied im Vorstand des Parlamentskreises Mittelstand, der AG Handwerk und des Wirtschaftsausschusses den Beschluss, die Grenze für die Sofortabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern anzuheben: „Mit der Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgü- ter (GWG) von derzeit 410 auf 1.000 Euro wird endlich eine wichtige Maßnahme umgesetzt, für die sich insbesondere der Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion seit langem eingesetzt hat. Der Beschluss ist ein gutes Signal für das Handwerk sowie die kleinen und mittleren Betriebe in unserer Region. Die einfachste Abschreibungsvariante kann künftig für deutlich mehr Wirtschaftsgüter genutzt werden. GWG müssen nicht mehr über eine so genannte Poolabschreibung über 5 Jahre hinweg steuerlich abschrieben werden, obwohl diese Wirtschaftsgüter unter Umständen bereits durch neue Geräte ersetzt werden mussten. Künftig kann die deutlich einfachere Sofortabschreibung vorgenommen werden. Die Betriebe werden damit steuerlich deutlich entlastet. Gleichzeitig bedeutet der Beschluss auch eine massive Entlastung von Bürokratie, verbesserte Planbarkeit und eine Förderung von Investitionen. Der Schwellenwert für die sofortige Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter im Einkommensteuergesetz wurde seit über 50 Jahren nicht mehr erhöht, so dass eine Anpassung jetzt dringend erforderlich wurde. Ich freue mich, dass diese wichtige Maßnahme jetzt umgesetzt wird und somit auch die brandenburgischen Unternehmen von den verbesserten Rahmenbedingungen in Zukunft profitieren können.“
aktualisiert von Michael Koch, 14.02.2017, 18:15 Uhr

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